PRESSEMELDUNGEN
DStGB will „Teilhabepakete“ für Kinder aus Hartz-IV-Familien
Osnabrück. Der DStGB hat „Teilhabepakete“ für Kinder aus Hartz-IV-Familien vorgeschlagen. In einem Gespräch mit der Neue Osnabrücker Zeitung erklärte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg: „Das wäre besser und zielführender als die Erhöhung der Regelsätze.“
Foto: Arbeitsagentur
Eltern sollten über das Jobcenter für ihr Kind einen sogenannten Stadtausweis erhalten. Dieser sollte nach Angaben von Landsberg bestimmte kostenlose Standardleistung beinhalten, zum Beispiel die Mitgliedschaft in einem Sportverein, die Nutzung von öffentlichen Bibliotheken, Fortbildungsveranstaltungen der örtlichen Volkshochschule, einige Stunden in der Musikschule und den vergünstigten Eintritt für Schwimmbäder und Museen.
Zu dem vom Bund finanzierten Angebot sollte auch ein Schulbedarfspaket mit Taschenrechner, Ersatzfüller sowie einigen Stunden Förderunterricht sowie das unentgeltliche Schulessen gehören. Schon jetzt böten viele Städte auf freiwilliger Basis Kindern von Hartz-IV-Empfängern derartige Leistungen an, erklärte Landsberg. Diese Angebote könnten durch die Teilhabepakete ausgeweitet und dauerhaft finanziert werden. Das bedeute - anders als beim reinen Gutschein-System - kaum Bürokratieaufwand und vermeide die Diskriminierung bedürftiger Kinder. ten
(Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung)
Weitere Informationen:
© DStGB, Berlin, 23.02.10


