SCHWERPUNKTE
Die Bundesagentur für Arbeit hat eine vergleichende Untersuchung zur Leistungsfähigkeit bei der Eingliederung Langzeitarbeitsloser vorgelegt. Danach unterstützt eine Kooperation der Bundesagentur mit Kommunen und vor allem eine klare Verantwortung für die jeweiligen Aufgaben der beiden Träger die hilfebedürftigen Menschen bei der Integration in Beschäftigung am besten.
Die Untersuchung zeigt, dass die gemeinsame Zusammenarbeit von Kommunen und Agenturen für Arbeit am ehesten geeignet scheint, Langzeitarbeitslose zu vermitteln. Die Kenntnis des lokalen Arbeitsmarktes gepaart mit überregionaler Vernetzung scheinen hier die entscheidenden Erfolgskriterien zu sein. Nach den Ergebnissen der Untersuchung zeigt sich folgendes Bild: Zu den besten 25 % der jeweiligen Vergleichsgruppe gehören 28 % der Arbeitsgemeinschaften, 24 % derjenigen mit getrennter Aufgabenträgerschaft, aber nur 7 % der Optionskommunen. Zu den schlechtesten 25 % ihrer Gruppe gehören 69 % der Optionskommunen, 22 % der Arbeitsgemeinschaften und 14 % derjenigen mit getrennter Aufgabenträgerschaft. Aus Sicht der Hauptgeschäftsstelle wird damit deutlich, dass die Zusammenarbeit von Agenturen und Kommunen fortgesetzt werden sollte.
(Uwe Lübking, 19.06.2008)


